Art 10

(1) Jedermann hat Anspruch auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Freiheit der Meinung und die Freiheit zum Empfang und zur Mitteilung von Nachrichten oder Ideen ohne Eingriffe öffentlicher Behörden und ohne Rücksicht auf Landesgrenzen ein. Dieser Artikel schließt nicht aus, daß die Staaten Rundfunk-, Lichtspiel- oder Fernsehunternehmen einem Genehmigungsverfahren unterwerfen.

  (2) Da die Ausübung dieser Freiheiten Pflichten und Verantwortung mit sich bringt, kann sie bestimmten, vom Gesetz vorgesehenen Formvorschriften, Bedingungen, Einschränkungen oder Strafdrohungen unterworfen werden, wie sie in einer demokratischen Gesellschaft im Interesse der nationalen Sicherheit, der territorialen Unversehrtheit oder der öffentlichen Sicherheit, der Aufrechterhaltung der Ordnung und der Verbrechensverhütung, des Schutzes der Gesundheit und der Moral, des Schutzes des guten Rufes oder der Rechte anderer unentbehrlich sind, um die Verbreitung von vertraulichen Nachrichten zu verhindern oder das Ansehen und die Unparteilichkeit der Rechtsprechung zu gewährleisten.

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Art 13

(1) Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift, Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken freu zu äußern.

(2) Die Presse darf weder unter Censur gestellt, noch durch das Concessions-System beschränkt werden. Administrative Postverbote finden auf inländische Druckschriften keine Anwendung.

 

Art 17

Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei. Unterrichts- und Erziehungsanstalten zu gründen und an solchen Unterricht zu erteilen, ist jeder Staatsbürger berechtigt, der seine Befähigung hiezu in gesetzlicher Weise nachgewiesen hat. Der häusliche Unterricht unterliegt keiner solchen Beschränkung. Für den Religionsunterricht in den Schulen ist von der betreffenden Kirche oder Religionsgesellschaft Sorge zu tragen. Dem Staate steht rücksichtlich des gesamten Unterrichts- und Erziehungswesens das Recht der obersten Leitung und Aufsicht zu.

 

Art 17a

Das künstlerische Schaffen, die Vermittlung von Kunst sowie deren Lehre sind frei.

Art 11

Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben.

 

Die Freiheit der Medien und ihre Pluralität werden geachtet.

 

Art 13

Kunst und Forschung sind frei. Die akademische Freiheit wird geachtet.

 

Art I BVG Rundfunk

(1) Rundfunk ist die für die Allgemeinheit bestimmte Verbreitung von Darbietungen aller Art in Wort, Ton und Bild unter Benützung elektrischer Schwingungen ohne Verbindungsleitung bzw. längs oder mittels eines Leiters sowie der Betrieb von technischen Einrichtungen, die diesem Zweck dienen.

(2) Die näheren Bestimmungen für den Rundfunk und seine Organisation sind bundesgesetzlich festzulegen. Ein solches Bundesgesetz hat insbesondere Bestimmungen zu enthalten, die die Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Berücksichtigung der Meinungsvielfalt, die Ausgewogenheit der Programme sowie die Unabhängigkeit der Personen und Organe, die mit der Besorgung der im Abs. 1 genannten Aufgaben betraut sind, gewährleisten.

(3) Rundfunk gemäß Abs. 1 ist eine öffentliche Aufgabe.

 

 

§ 2 Abs 2 UOG

Die Universitäten sind im Rahmen der Gesetze und Verordnungen sowie nach Maßgabe der Budgetzuweisungen gemäß § 17 Abs. 4 zur weisungsfreien (autonomen) Besorgung ihrer Angelegenheiten befugt.

 

§ 2 Abs 2 KUOG

Die Universitäten der Künste sind im Rahmen der Gesetze und Verordnungen sowie nach Maßgabe der Budgetzuweisungen gemäß § 18 Abs. 4 zur weisungsfreien (autonomen) Besorgung ihrer Angelegenheiten befugt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Art x: Freiheit der Meinungsäußerung

 (1) Jede Person hat Anspruch auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Freiheit der Meinung und die Freiheit zum Empfang und zur Mitteilung von Nachrichten oder Ideen ohne Eingriffe öffentlicher Behörden und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen ein.

 

Varianten:

1. Variante: Die Freiheit der Medien und ihre Pluralität werden geachtet.

(Ergänzung der Erläuterungen zur Meinungs­freiheit um einen Verweis auf die Schutz­pflicht)

2. Variante: Die Freiheit der Medien und ihre Pluralität werden geachtet und ge­schützt.

1. Subvariante: Die Freiheit der Me­dien und ihre Pluralität werden ge­achtet und gewährleistet.

2. Subvariante: Die Freiheit der Me­dien wird geach­tet und gewähr­leistet. Der Staat hat ihre Pluralität zu för­dern.

 

Zensur findet nicht statt.

 

(2) Da die Ausübung dieser Freiheiten Pflichten und Verant­wortung mit sich bringt, kann sie bestimmten, vom Gesetz vorge­sehenen Formvorschriften, Bedin­gungen, Einschränkungen oder Strafdrohungen unterworfen werden, wie sie in einer demokratischen Gesellschaft im Interesse der nationalen Sicherheit, der territorialen Unversehrtheit oder der öffentlichen Sicherheit, der Aufrechterhaltung der Ordnung und der Verbrechens­verhütung, des Schutzes der Gesundheit und der Moral, des Schutzes des guten Rufes oder der Rechte anderer, oder um die Ver­breitung von vertraulichen  Nach­richten zu verhindern oder das Ansehen und die Unparteilichkeit zu gewährleisten, notwendig sind.

 

Art y: Rundfunkfreiheit

(1) Rundfunk trägt eine besondere Ver­antwortung gegenüber der Öffent­lichkeit.

(2) Für den Rundfunk ist durch Ge­setz zu gewährleisten, dass Bericht­erstattung wahrheits­gemäß und Mei­nungsbildung als solche erkennbar (durchschaubar) ist, sowie Persön­lich­keits­rechte ge­schützt und Diskri­mi­nierungen vermieden werden.

(3) Zur Durchsetzung dieser Ga­ran­tien ist für die Betroffenen ein wirk­sames Verfahren bereit zu stellen.

Art z: Wissenschaftsfreiheit

(1) Die Wissenschaft und ihre Lehre sind frei.

Unterrichts- und Erziehungs­anstalten zu gründen und an solchen Unterricht zu erteilen, sind alle Staatsbürger­innen berechtigt, die ihre Befähigung hiezu in gesetzlicher Weise nachge­wiesen haben. Der häusliche Unter­richt unterliegt keiner solchen Be­schrän­kung. Für den Religions­unter­richt in den Schulen ist von der be­tref­fen­den Kirche oder Religions­gesellschaft Sorge zu tragen.

 

(2) Dem Staate steht rücksichtlich des gesamten Unterrichts- und Er­ziehungswesens das Recht der obersten Leitung und Aufsicht zu.

 

(3) Die Universitäten sind im Rah­men der Gesetze und Verordnungen zur autonomen Besorgung ihrer An­ge­legenheiten befugt.

 

Art w: Kunstfreiheit

Das künstlerische Schaffen, die Vermittlung von Kunst sowie deren Lehre sind frei.